Commodus setzt auf europäischen Markt und erwirbt Bürogebäude im Zentrum Madrids

Commodus, Private Equity Investor mit Schwerpunkt auf Value-Add-Investments im Bereich Büroimmobilien, hat mit dem Bürogebäude Calle de Vizcaya 12 im Zentrum Madrids das erste Objekt außerhalb Deutschlands erworben. Die Immobilie verfügt über rund 4.000 Quadratmeter Büronutzfläche, die aktuell an das spanische Start-Up Spotahome vermietet sind. Commodus übernimmt die Immobilie in sein eigenes Portfolio und plant eine umfangreiche Renovierung zu einem nachhaltigen Gebäude mit LEED Gold-Standard. Der Ankauf ist das erste Investment der neuen internationalen Strategie des Unternehmens, in Zukunft über den deutschen Markt hinaus in attraktive Bürostandorte im europäischen Ausland zu investieren.

Dr. Matthias Mittermeier, Gründer und Managing Director der Commodus Real Estate Capital GmbH, sagt: „Wir wollen weiter wachsen und die Chancen für Value-Add-Büroinvestments auch außerhalb Deutschlands nutzen. Unsere internationale Strategie beinhaltet eine gründliche Analyse der europäischen Schlüsselmärkte, um die attraktivsten Immobilen-Standorte herauszufiltern, die ein starkes Wertschöpfungspotenzial aufweisen.“ Die neu gegründete Commodus International Advisory GmbH begleitet die internationale Wachstumsstrategie mit entsprechender Expertise und Teamstärke. Paul Sattlegger, Managing Director der Commodus International Advisory GmbH, kommentiert: „Ein Ergebnis dieser Untersuchung der europäischen Schlüsselmärkte lenkte unsere Aufmerksamkeit auf Spanien. Das weit überdurchschnittliche und nachhaltige BIP-Wachstum, stark gesunkene Arbeitslosenzahlen, eine wachsende Nachfrage nach Arbeitskräften und ein günstiges Geschäftsklima sprechen für diesen boomenden Markt. Zudem zieht die europaweit einzigartige Lebensqualität einen starken Talentpool aus der ganzen Welt an.“

In Deutschland liegt der Fokus von Commodus bisher auf Büroimmobilien in den Top-7-Städten, wobei das Unternehmen in den vergangenen Jahren verstärkt auch auf kleinere wachstumsstarke Städte sowie auf Mischnutzungskonzepte aus Büro, Einzelhandel und Wohnen setzt. Der derzeit von Commodus verwaltete Immobilienbestand von etwa 1,5 Milliarden Assets under Management (AuM) ist überwiegend in geschlossenen Spezialfonds sowie seit 2019 in einem RAIF investiert. Das aktuelle Portfolio umfasst Immobilien unter anderem in Berlin, Düsseldorf und Hamburg.

In Madrid plant das Unternehmen eine zeitgemäße Umgestaltung des Gebäudes aus dem Jahr 1960. Durch eine hochwertige Fassadengestaltung und die Aufwertung des Eingangsbereichs erhält die Immobilie eine neue Qualität. Im Zuge einer modernen Innenraumgestaltung sollen außerdem die Aufzüge und Decken modernisiert werden. Angestrebt wird eine Zertifizierung nach dem LEED Gold-Standard, welcher besonders nachhaltige Gebäude auszeichnet.

Der Standort im zentral gelegenen Szeneviertel Atocha befindet sich in fußläufiger Reichweite zu den bekanntesten Plätzen Madrids und dem Botanischen Garten. Neben zwei U-Bahnlinien in unmittelbarer Nähe, liegt zudem der Fernbahnhof Madrid-Atocha nur rund 500 Meter entfernt, an welchem sowohl Fern- wie Regionalzüge, sämtliche S-Bahnlinien, und die Metrolinie 1 halten. Damit zählt Atocha zu den wichtigen Verkehrsknotenpunkten der Metropole.

Die spanische Wirtschaft entwickelt sich positiv. Laut International Monetary Fund wuchs das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2019 um 2,2 Prozent und damit stärker als der EU-Durchschnitt. Parallel steigt auch die Nachfrage nach Büroflächen weiterhin stark an. Nach Angaben von Cushman & Wakefield lag der Flächenumsatz in Madrid, der drittgrößten Stadt Europas, 2019 bei mehr als 600.000 Quadratmetern. Außerdem waren nur rund 1,9 Prozent aller Büroflächen im Zentrum Madrids verfügbar; der Wert ist damit zum Vorjahr erneut gesunken. Durch eine sich stark entwickelnde Startup-Szene wird zudem vor allem die Nachfrage nach flexiblen und modernen Büroflächen in den wichtigsten Büromärkten Madrid und Barcelona weiter ansteigen.

 

Zusammenfassung:

  • Erster Ankauf außerhalb von Deutschland ist Teil einer internationalen Strategie
  • Rund 4.000 Quadratmeter Büronutzfläche in Madrider Szeneviertel Atocha
  • Durch umfangreiche Renovierung soll ein nachhaltiges Gebäude mit LEED Gold Standard-Zertifizierung entstehen